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Anreise & Zoll:
Deutsche, österreichische und schweizer Staatsbüger
mit gültigem Reisepass
benötigen für die Einreise kein Visum. Die Zollbestimmungen sind
ähnlich wie
in anderen Ländern (pers. Dinge, auch Video, Kameras usw. sind
zollfrei). Kin-
der, die nicht im Pass der mitreisenden Eltern (ab 6 Jahre mit Foto)
aufgeführt
sind, benötigen ab dem 14. Lebensjahr ebenfalls einen eigenen
Reisepass.
Sich im Duty-Freeshop des Heimatflughafens mit Alkoholika und
Zigaretten ein-
zudecken, ist unnötig, da diese Waren hier in jedem Supermarkt
weitaus preis-
günstiger zu haben sind.
Ärztliche Versorgung:
Sie ist insbesondere in Asunción gut. Man findet beinahe für alle
möglichen Prob-
leme auch deutschsprachige Ärzte (Studium in Deutschland, oder
deutschstäm-
mige). Medikamente sind relativ preiswert, die meisten können
rezeptfrei erwor-
ben werden. Gewohnte Präparate sollte man jedoch vorsorglich mit auf
die Reise
nehmen
Beruliche Möglichkeiten:
Paraguay ist ein Agrarland. Während sich der Ackerbau besonders im
Rahmen des Anbaus von Baum-
wolle und Soja bewegt, konnten auf dem Sektor Viehzucht
hervorragende Erfolge erzielt werden. Sicher-
lich auch deshalb, da Paraguay praktisch frei von allen bekannten
Tierseuchen ist. Hier liegt, wie auf
dem unbedeutenden Industriesektor, eine enorme Möglichkeit für
ausländische Investoren und Einwan-
derer, soferne diese nicht auf die hochverzinsten Kreditaufnahmen in
Paraguay zurückgreifen müssen.
Einwanderer und Aussteiger finden in Paraguay viele Möglichkeiten
für eine selbständige Betätigung vor.
Selbst Handwerker und Fachkräfte jeder Art haben ausgezeichnete
Verdienstchancen auf Grund Ihrer
fachlichen Qualifikation, da der Einheimische keinerlei Ausbildung
im europäischen Sinne kennt und da-
her die Qualität seiner Leistung oft als unbefriedigend empfunden
wird. Im Gegensatz dazu ist z.B. deut-
sche Qualität und Handwerksarbeit im Lande nicht nur beliebt,
sondern auch sehr gefragt. Selbst mit re-
lativ geringem Eigenkapital hat der Europäer im Land gute
Möglichkeiten, wobei auch die geringen Lohn-
kosten für mögliche Personaleinstellungen eine bedeutende Rolle
spielen.
Der Traum vieler Arbeitnehmer nach selbständigen Tätigkeit läßt sich
in Paraguay rascher in die Tat um-
setzen, als in den meisten anderen Ländern der Erde. Zumal die
deutsche Pünklichkeit und Zuverlässig-
keit auch in Paraguay äußerst geschätzt wird – nicht verwunderlich,
wenn man mehrmals von seiner Au-
towerkstatt, seinem Fliesenleger, Schreiner oder Druckereibetrieb
versetzt wurde...
In jedem Fall sollten sich neue Zuwanderer den Leitspruch der
Einheimischen – con paciencia – zu
Nutze machen: "Mit Geduld..." Dies bedeutet, zunächst einmal Land
und Leute, die Verhältnisse und
Möglichkeiten in Paraguay zu studieren und besser kennenzulernen und
sich erst dann für den einzu-
schlagenden Weg zu entscheiden. Mit einem Minimalsteuersatz kann man
dann seinen Gewerbebetrieb
oder Privatbetrieb eröffnen, wobei auch die notariellen
Gründungskosten für eingetragene Firmen
(S.r.l. etc.) äußerst niedrig sind.
Erwähnenswert und von einiger Bedeutung erscheint hiebei, daß nach
letzten statistischen Erhebungen
etwas über 10% der Bewohner des Landes deutschsprachig bzw.
deutschstämmig sind.
Caacupé
ist der größte und einzige Wallfahrtsort Paraguays. Alljährlich
erwartet das Städtchen am 8. Dezember
etwa 1 Million Pilger, die aus allen Teilen des Landes
herbeiströmen, um an einer kilometerlangen
Lichterprozession teilzunehmen. Etwa ab dem 3. Dezember entwickelt
sich der Ort auch zu einem
riesigen Rummelplatz mit Imbißbuden, Roulette- und Spieltischen im
Freien, Kinderkarussels usw.
Devisen, Landeswährung:
Die offizielle Landeswährung in Paraguay ist der Guaraní (sprich: 'Guraní').
So heißt übrigens auch
die offizielle Landessprache, und die einheimische Bevölkerung zählt
sich ebenfalls zu den Guaraní.
Der Guaraní unterteilt sich in Einheiten von 100.000, 50.000,
10.000, 5.000 und 1.000 Scheinen.
Devisen können praktisch unbeschränkt ein- und ausgeführt werden.
Die meisten Bankinstitute bie-
ten auch Konten in Dollar, DM, SFr und anderen harten Währungen an.
Neben den nationalen Ban-
ken und südamerikanischen Banken haben in Paraguay auch
international bekannte Insitute teil-
weise große Filialen (Citybank, BHU-Ambro, Lloyds usw.) Die Banco
Aleman-Paraguayo (früher
einmal ein reiner Ableger der deutschen Bank) ist heute ein
nationales Insitut.
Einwanderung:
Gemessen an vielen anderen Ländern sind die Einwanderungsbedingungen
für Investoren sehr leicht.
Grundsätzlich benötigt man einen Reisepass, der über das
Einreisedatum hinaus noch mindestens drei
Monate gültig ist. Ferner eine Geburtsurkunde und ein polizeiliches
Führungszeugnis (nicht älter als drei
Monate). Geburtsurkunde und Führungszeugnis müssen vom zuständigen
Paraguayischen General-
konsulat in Ihrem Heimatland beglaubigt werden. In Paraguay lassen
Sie diese Dokumente übersetzen
(wesentlich billiger, als in der alten Heimat) und müssen nun einen
Kapitalnachweis von mindestens
5.000.- US-Dollar erbringen, sowie einen Investitionsnachweis (Land-
oder Hauserwerb, Firmengrün-
dung.).
Die Kosten für Ihre Aufenthaltspapiere liegen bei etwa 500 - 1500
US$ (je nach Aufwand, Beschaffungs-
tempo und Bearbeitungsbüro).
Essen und Trinken:
Es gibt Restaurants in allen Schattierungen – von der Imbißbude bis
hin zu noblen in- und ausländi-
schen Spezialitäten-Restaurants ist alles vorhanden. Gemessen an
europäischen Preisen kann man
hier noch lukullische Spezialitäten zu Lächelpreisen genießen.
Berühmt ist Paraguay wegen seiner
zarten Rinderfilets (lomitos), die man in allen erdenklichen
Zubereitungen probieren sollte.
Zu den landestypischen Spezialitäten gehören chipas (Maisgebäck),
sopa paraguaya und empana-
das (Teigtaschen mit Fleisch, Käse u.a.). Natürlich ist auch die
"Pommes-frites-Generation" bes-
tens aufgehoben. Es gibt jede Menge Mac Donald's Futterkrippen,
Burger King, Pizza Hut's u.a.
fast-food-Restaurants...
Bevorzugt werden – trotz eigenem Weinanbaugebiet in der deutschen
Kolonie Independencia –
chilenische Rosé-, Rot- und Weißweine getrunken. Ausländische
Biersorten gibt es teilweise als
Flaschenbier, überwiegend in Dosen. Die preiswerten inländischen
Biere, die man auch als Chop
(gezapft vom Fass) in Restaurants bekommt, stehen geschmacklichen
den ausländischen Bieren,
auch den deutschen in nichts nach, da die meisten Rezepte von
deutschen Bieren übernommen
wurden.
Freizeit:
Bevorzugte Freizeitsportarten in Paraguay sind Reiten, Golf,
Schwimmen, und der Wassersport.
Freizeit- und Westernreiter finden in Paraguay in nahezu allen
Regionen herrliche Möglichkeiten für
weite Ausritte vor. Den krönenden Abschluss solcher Ausritte bildet
zweifellos das abendliche Camp
am Lagerfeuer. Die Geräusche der Dämmerung, Vogelgezwitscher, das
Quaken dicker Ochsenfrö-
sche, Papageienschwärme, das Zirpen der Zykaden – dies alles unter
dem nahen sternklaren Him-
mel der Südhalbkugel kann zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Wassersport und Schwimmen: Einige Regionen (Flusslandschaften, Seen,
Stauseen) in Paraguay
sind reine Freizeitrefugien. Am bekanntesten ist sicherlich der
Ypacaraí-See (etwa 35 km von der
Haupstadt entfernt) mit dem turbulenten Ferienort San Bernardino,
der einst von deutschen Einwan-
derern (der Schwester Nietsches) gegründet wurde. Hier ist nicht nur
die Hochburg von sommerli-
chen Beachparties und Musikveranstaltungen internationaler
Top-Stars, sondern auch das Paradies
für Jet-ski-Fahrer, Segler, Windsurfer und Motorboot-freaks.
Gastfreundschaft:
Dieses Wort wird bei den Einheimischen großgeschrieben. Es ist ein
wichtiger Bestandteil des pa-
raguayischen Lebens und der Famile. Fremden gegenüber tritt man
äußerst aufgeschlossen, inte-
ressiert und zuweilen auch neugierig auf. Deutsche (dazu zählen im
Land auch Schweizer und
Österreicher) stehen in der Regel besonders hoch im Kurs, weil man
auf ihre Zuverlässigkeit und
Korrektheit bauen kann. Deutsche werden selten Probleme bei der
Einstellung von Personal haben
– Koreaner (davon leben ebenfalls viele in Paraguay) tun sich da
schon wesentlich schwerer.
Zur Gastfreundschaft der Paraguayer gehört aber auch die Pflege von
Freundschaften und der Fa-
milie, wofür man praktischer immer Zeit aufbringt. Dazu zählen
natürlich auch kleine aber immer
ausgelassene Feste und Feiern, oder eine Fahrt ins Landesinnere, wo
dann beim asado, einer Art
Barbecue, diskutiert wird, Kontakte aufgewärmt oder neu geknüpft
werden. Hier werden sich immer
wieder auch nichtgeladene Gäste einfinden, die aber stets herzlich
willkommen sind.
Grunderwerb und Immobilien:
Handeln ist üblich, denn jeder – Käufer und Verkäufer – will
natürlich seine Schäfchen ins Trockne brin-
gen. Kommt es nach der Besichtigung eines Objektes zum Kauf, kann
schon eine kleinere Anzahlung
mit dem entsprechenden Privatvertrag (vorübergehend, bis zur
endgültigen Ratifizierung) den Kauf absi-
chern. Eine notarielle Eigentumsübertragung mit Grundbucheintrag
erfolgt immer nach der restlosen
kompletten Bezahlung des ausgehandelten Preises.
Über Kaufpreise, Baupreise usw. lassen sich kaum fixe Angaben
machen, da sie je nach Region, Lage,
Größe, Qualität und Substanz so unterschiedlich sein können, daß
eine gute Portion Landeskenntnis da-
zu gehört, festzustellen, ob ein Preisangebot ausgesprochen günstig,
fair oder zu hoch ist. Zudem wer-
den Preise auch von Angebot und Nachfrage sowie den Vorstellungen
des Verkäufers und der Bereit-
schaft des Käufers bestimmt.
Detaillierte Informationen über Grunderwerb, Immobilien-Makler und
Privatverkäufer siehe hier.
Impfungen:
Die Weltgesundheitsorganisation und die Behörden Paraguays schreiben
keine Impfungen vor.
Malariaprophylaxe wird von europäischen Ärzten zwar gerne empfohlen,
aber man wird Mühe haben,
in Paraguay ansässige Personen zu finden, die derartige vorbeugende
Maßnahmen treffen, da prak-
tisch kaum noch Fälle von Malaria bekannt wurden...
Jagen und Angeln:
Jagdwaffen mit Waffenschein bedürfen einer behördlichen Genehmigung.
Generell ist das Jagen nur
noch auf privaten Grundstücken (Farmen) erlaubt. (Puma, Jaguar,
Rotwildarten, Krokodile, Enten
etc.).
Angeln ist in Paraguay so etwas wie eine Kampfsportart. Man angelt
den furchterregenden Piraña,
den kampfstarken Dorado und den Flußgiganten Surubí (bis 50 kg
schwer!). Ruten bis maximal
2,70 Länge und Wurfgewichte von 70 - 100 Gramm, eine 50er Schnur,
80er Gleitbleie und Hoch-
seefisch-Haken sind dabei erforderlich!
Klima und Kleidung:
Die Kleidung sollte der Reisezeit angepaßt sein. Warme Sachen, wie
Pullover, warme Oberbeklei-
dung, Jacken oder Mäntel dürften bei einem Aufenthalt in den Monaten
Mai bis Oktober nicht feh-
len. Ab November bis März/April ist bequeme, leichte Kleidung zu
empfehlen. Badehosen und
Shorts für die Zeit am Pool, und Jeans, Baumwollhemden u.ä. für
Rundreisen und Farmbesuche
sind ebenfalls empfehlenswert. Überwiegend herrscht in Paraguay
Sonnenschein, aber in den Mo-
naten November bis Mai kann man damit rechnen, daß es einmal pro
Woche wie aus Eimern gießt.
Im nördlichen Teil, dem Chaco, ist es immer um einige Grade wärmer,
im äußersten Süden etwas
kühler.
Temperaturen in und um Asunción (Durchschnitt):
November bis März: 30 - 38 Grad.
April bis Mai und im September: 20 – 26 Grad.
Juni bis August: 12 bis 26 Grad (nachts bis Null Grad!)
Kurztrips im Land:
Zwei bis drei Tage Zeit sollte man sich für einen Ausflug in den
Osten des Landes nehmen, wo den
Besucher gleich zwei Superlative der Natur erwarten: die mächtigen
Wasserfälle von Iguazú und das
größte Wasserkraftwerk der Welt, Itaipú. Die Wasserfälle kann man
von Brasilien und Argentinien
aus bewundern. Die herrlichen Wanderwege entlang der Fälle sind ein
unvergeßliches Erlebnis, wo
neben den imposanten Fällen eine Fülle an Tieren (Nasenbären, Verane,
Leguane, Eidechsen, Rie-
senschmetterlinge etc.) zu beobachten sind.
Ganz im Süden findet man die beeindruckende Ruinenstadt
(Jesuiten-Reduktionen) von Trinidad.
Eine Fahrt in den Süden kann man mit dem Besuch der deutschen
Kolonien Hohenau und Bella-
vista verbinden, wo man mit deutschsprachigen Fischern auf
Dorado-Jagd gehen kann (Dorado und
Surubí sind riesige Flussfische bis zu 50 Kg). Weitere empfohlene
Tagesausflüge: San Bernardino
am Ypacaraí-See (von Nietsches Schwester gegründet) mit Töpferort
Areguá, und ein Abstecher
zum Wallfahrtsort Caacupé mit der landschaftlich atemberaubend
schönen Region bei Tobatí sowie
Chololó mit seinen kleinen, aber schönen Wasserfällen.
Ursprüngliche Natur bieten die weiten Naturparks und Naturreservate
des Landes, aber auch die
abenteuerliche Route (Allrad erforderlich) von Pedro J. Caballero
nach Capitan Bado und von dort
nach Coronel Oviedo (Tafelberge, Waldregionen, Sandpisten entlang
der paraguayisch-brasiliani-
schen Grenze).
Unverzichtbar für Auswanderer: Eine Fahrt in den berühmten Gran
Chaco zu den Mennoniten-Kolo-
nien und den Farmen, riesigen Weiden und den Anbaugebieten des
nördlichen Paraguay. Hier er-
wartet den Reisenden eine beeindruckende Tier- und Vogelwelt. Eine
Nacht am Lagerfeuer, unter
dem nahen Sternenzelt der Südhalbkugel, gehört zu den
unvergesslichen Eindrücken eines Para-
guay-Besuches. Auch eine Flussfahrt auf dem Rio Paraguay, weite
Ausritte, Farmbesuche usw.
sollte man bei einem Paraguay-Besuch einplanen...
Shopping:
Paraguay ist ein einziges Einkaufsparadies! Modische Bekleidung,
Ledertaschen, oder nach Vorla-
gen gefertigte Lederbekleidung, Schuhe, Nobelspirituosen sowie
exklusive Parfum- und Kosmetik-
marken sind relativ preisgünstig in Paraguay.
Dies gilt auch für Artikel des Kunstgewerbes, z.B. die einheimischen
Ñandutí- Gewebe aus feinsten
Spitzen, Malereien einheimischer Künstler, Töpferarbeiten,
wunderschöne Hängematten und tau-
send andere Dinge. Neben den unzähligen kleinen Läden und Boutiquen
in der Innenstadt von Asun-
ción – der quirligen Geschäftsmetropole Paraguays – sollte man einen
morgendlichen Bummel
durch den riesigen Pettirossi-Markt unternehmen, wo in Tausenden von
Buden, Kiosken und Ver-
kaufsständen alle nur denkbaren Waren angeboten werden. Die Palette
reicht hier vom frischen
Obst und Gemüse bis hin zu elektronischem Firlefanz, Textilien (auch
gefälschte Nobelmarken zu
Billigpreisen), Schuhen, Lederutensilien u.v.m.
Beeindruckend sind auch die neuen Shopping-Centren in Asunción (z.B.
Shopping del Sol oder das
Mcal. López-Shopping (nahe San Martin/Argentina). Gemütliche
Restaurants, zahlreiche Nobelbou-
tiquen, Fast Food-Ketten und Geschäftslokale in allen Schattierungen
animieren in den klimatisier-
ten modernen Bauten auch in den Abendstunden zum Bummeln, Einkaufen
und Verweilen.
Sport:
Sport ist eine der hauptsächlichsten Freizeitbeschäftigungen der
paraguayischen Jugend. Vor allem
wird jede Art von Ballspielen betrieben: Volleyball, Basketball,
Handball, Tennis etc. An der Spitze
steht natürlich, wie in allen lateinamerikanischen Ländern, der
Fußball – eine der wenigen Sportar-
ten in denen Paraguay auch international bedeutende Erfolge
aufweisen kann. Große Fußballklubs
wie Olimpia und Cerro Porteño haben sich auf der ganzen Welt
profiliert und damit auch Paraguay
bekannt gemacht.
Internationale Erfolge konnte auch Paraguays bester Tennisspieler
aller Zeiten, Victor Manuel Pecci,
auf den großen Center Courts der Welt einheimsen, gleiches gilt für
den Golf-Profispieler Carlos
Franco, dessen Erfolge vor allem auf den nordamerikanischen
Golfplätzen (PGA-Tours) Anerken-
nung fanden.
Einige Sportarten weisen sporadisch internationale Erfolge auf, so
zum Beispiel der ehemalige Halb-
schwergewichtsboxer Juan Carlos Gimenez (3 Weltmeisterschaftkämpfe
), die Speerwerfer Kennedy
und Baumann, um einige zu nennen. Im Allgemeinen steckt der
Profisport aber noch in den Kinder-
schuhen, da vor allem eine diesbezügliche, moderne Gesetzgebung
fehlt. Während ab der frühen
Mittagszeit auf tausenden kleinen Wiesen oder Sandplätzen die
Jugendlichen der ärmeren Bevöl-
kerungsschichten bis spät in die Nacht hinein hinter dem Ball
herjagen, betreibt der betuchtere
Nachwuchs seinen bevorzugten Sport in privaten Klubs, die sehr
zahlreich, vor allem in der Haupt-
stadt und seiner Umgebung, vorhanden sind. Solche Klubs sind mit
allen, für Sport und Freizeit
erforderlichen Installationen ausgerüstet: Swimmingpools mit
olympischen Maßen, Tennisplätze,
Anlagen für Basketball, Volleyball und Füßballplätze etc.,
Kinder-Spielplätze und Planschbecken
für die Kleinsten.
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